Ab heute fit Angenommen wir gehen zum Zahnarzt,
und er sagt: „Sie haben da ein kleines Loch im Zahn. Das müßte
ich ausbohren und füllen, dann haben Sie wieder Ruhe.“ Das
lassen wir (wenn auch nur ungern) über uns ergehen. Wo ist der Unterschied? „Er ist nur ein paar
Wochen nach dem Tod seiner Frau gestorben.“ Weniger dramatische sind: Noch weniger dramatisch ist es, wenn wir uns einfach nicht aufraffen können, unser Leben zu ändern, obwohl wir genau wissen, daß wir etwas ändern sollten. Macht es Sinn? Das „Ja“ oder „Nein“ bestimmt die Stärke der Motivation. Die derzeitigen Lebensumstände
bieten uns in vielen Situationen weniger Motivation, als das noch früher
der Fall war. Früher fühlten sich Unsere ,eigentlich‘ traumhafte Zeit hat uns einen großen Nachteil gebracht. Früher war allein das „Für einander da sein“, das „Sich für den anderen verpflichtet fühlen“ein durchaus ausreichender Sinn im und für das Leben. Heute "braucht" mich niemand wirklich, heute kann das der Staat mit seinen vielen sozialen Leistungen übernehmen. Dabei bleiben allerdings die
wichtigsten Gründe auf der Strecke, die unserem Leben einen Sinn
geben : Beides brauchen wir, um den eigentlichen Zweck des Lebens erfüllen zu können, nämlich geistig zu wachsen oder reifer zu werden. Es geht darum, daß wir auf dieser Erde sind, um Fußspuren zu hinterlassen. Einerseits brauchen wir die Fußspuren unserer Vorfahren, um nicht ganz ohne Erkenntnisse und Erfahrungen neu beginnen zu müssen, und andererseits brauchen wir das Gefühl, einen Beitrag für die Menschheit geleistet zu haben und wollen selbst auch Fußspuren hinterlassen, die für die Welt und Nachwelt einen Vorteil bringen - das macht Sinn! Interessanterweise zeigen umfangreiche wissenschaftliche Untersuchungen folgende Zusammenhänge: 1. Einsame Menschen haben eine wesentlich kürzere Lebenserwartung als Menschen mit sozialen Kontakten. Tabak, Alkohol und Cholesterin spielen eine untergeordnete Rolle! Soziale Kontakte machen also Sinn, Einsamkeit macht keinen Sinn! 2. Der Hauptschalter unseres
Immunsystems wird mit dem Sinn oder Nicht-Sinn an- bzw, ausgeschaltet!
Menschen, die einen Sinn im Leben sehen, haben eine wesentlich höhere
Lebenserwartung und auch eine kürzere Gesundungszeit nach einer Krankheit
oder Operation als Menschen, die keinen Sinn sehen. Wiederum spielen Tabak,
Alkohol und Cholesterin eine untergeordnete Rolle! Unser Leben muß
also Sinn machen! Macht Ihr Leben soviel Sinn, daß Sie eine tiefe
Motivation in sich spüren, das Bestmögliche aus Ihrem Leben
zu machen? Alfred
R. Stielau-Pallas
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